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Fritz Graßhoff

Fritz Graßhoff (nach seiner Auswanderung auch: Fritz Grasshoff, * 9. Dezember 1913 in Quedlinburg; † 9. Februar 1997 in Hudson, Kanada) war ein deutscher Zeichner, Maler, Schriftsteller und Schlagertexter (u. a. „Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise“ von Hans Albers und „Kleine weiße Möwe“ von Lale Andersen). Von 1946 bis 1967 lebte er in Celle. [1]


Das Verhältnis zu "seiner Heimatstadt" Celle war wohl nicht immer einfach. Schau ich mir aber die vielen Zeichnungen an, die Fritz Graßhoff über Celler Häuser, Ecken und Winkel erstellt hat, dann habe ich den Eindruck er hat Celle gern gehabt.


In den 50ern erschien in der Lokalausgabe Celle der Hannoverschen Presse wöchentlich eine Bildergeschichte mit "Herrn Celler" in der Fritz Graßhoff Alltägliches, Ärgerliches und Erstaunliches aus Celle kommentierte und zeichnete.

In der Zeitschrift MERIAN Ausgabe Mai 1956 beschreib Fritz Graßhoff unter dem Titel  ""Warum ich in Celle wohne". Mühsamer Versuch, aus verschollenen Schnittmusterbögen nachträglich ein passendes Hemd herauszurädern"  seine Gedanken zu Celle und . . .

 

 

In dem Heft
>GANG DURCH CELLE<
werden 12 Zeichnungen
Fritz Graßhoff´s gezeigt.

Druck: Pohl, Celle
um 1954

 

Im Ausstellungskatalog zur Sonderausstellung vom 11.9. bis 9.10.1977 anläßlich der >Celler Tage der Kunst< wurden Gemälde, Graphiken und Teppiche aus der Fritz Graßhoff - Sammlung von John Busch gezeigt.

Hier drei Beispiele aus dem Ausstellungskatalog:

Westcellertorstraße (1953)

Im Kreise (1954)

"Der Schlosskater" (1955)

Im Ausstellungskatalog finde ich in der Auflistung von den 81 Ausstellungsobjekten allein 31 "Celler Straßenbilder". Vielleicht auch ein Hinweis auf die doch vorhandene Verbundenheit zu Celle.

Viele Skizzen und Texte zu Celle hat Fritz Graßhoff wöchentlich in der Hannoverschen Presse veröffentlich. Fritz Graßhoffs "Bilder-Serie" startete am Sonnabend, 24. Februar 1951. Mehr . . .

Nur knapp acht Monate nach seinem Tod am 9. Februar 1997 ehrte ihn die Stadt Celle mit einem Straßennamen.

 

 

[1] Wikipedia