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Itagstraße, ehem. Güterbahnhofstraße

Straßennamen haben oft einen Bezug zu einer Persönlichkeit, einem Standort oder Anlieger. Beliebte Beispiele aus unmittelbarer Nähe sind: Bahnhofstraße, Fuhsestraße, Trüllerstraße, Kronestraße oder auch Alte Grenze.

 

Die Güterbahnhofstraße führt direkt zum 1892 errichteten Güterbahnhof. Ihren Namen erhielt sie 1926. Bis dahin war sie Teil der Fuhsestraße (siehe Stadtplan von 1908). Die Güterbahnhofstraße wurde 1968 in Itagstraße umbenannt und nimmt damit Bezug auf das dort ansässige Unternehmen ITAG (Internationale Tiefbohr-Gesellschaft, Hermann von Rautenkranz AG).

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Foto privat: Güterbahnhofstraße 4


 

Das Foto oben zeigt das Haus Güterbahnhofstraße Nr. 4. Die Pappeln in der Güterbahnhofstraße gibt es leider nicht mehr. Links vom Haus sind noch Gebäude der Baustoffhandlung Franz Krüger (später Bauma-Wulff) zu sehen. 

Das Aquarell zeigt das Haus der Bäckerei Sarnow, links die Kronestraße und rechts die von Pappeln gesäumte Güterbahnhofstraße. Das Bild hingt bei Sarnow´s in der Wohnstube, gleich hinter dem Verkaufsraum. Die Backstube war im linken Teil des Hauses untergebracht.


Aquarell Johannes Fleck 1948, Privatbesitz, Foto: Enghausen
Quelle: "Unterwegs in Neuenhäusen und seiner Geschichte"
Egon Enghausen und Carsten Maehnert

 


Adressbuch 1950

 

 

Zu den ältesten Betrieben am Güterbahnhof bzw. in der Güterbahnhofstraße gehört die Spedition Heinrich Köneke. Mittlerweile umgezogen in die Bahnhofstraße 22.